Schmorbraten mit Ofenkartoffeln

Zutaten:

Für den Schmorbraten:

600g Rindfleisch (Wade, Hals oder …)

1 Bund Wurzelgemüse

1 Knoblauchzehe

250 ml Gemüsesuppe (oder Wasser mit Bio-Suppenwürze)

100 ml Rotwein

2 EL Butterschmalz

3 Lorbeerblätter

2 Pfefferkörner

4 Wacholderbeeren

Salz

Pfeffer

 

Für die Bratkartoffeln:

4 große Kartoffeln

2 EL Öl

1 TL Paprikapulver

1/2 TL Kümmel gemahlen

eine Prise Salz

 

Zubereitung:

Das Wurzelgemüse in ca. 2 cm große Würfel schneiden. Das Rindfleisch in einer Pfanne in etwas Butterschmalz scharf von allen Seiten anbraten. Aus der Pfanne nehmen und in eine Auflaufform geben. Das Wurzelgemüse nun im Bratenrückstand kurz anbraten und mit Rotwein ablöschen. Kurz köcheln lassen, die Gemüsebrühe, sowie Lorbeerblätter, Wacholderbeeren und Pfefferkörner hinzugeben und ca. um die Hälfte reduzieren lassen. Alles über das Fleisch leeren und im Ofen bei ca. 180 Grad für 2 Stunden garen lassen. Das Fleisch jede halbe Stunde wenden, damit es schön saftig bleibt.

Inzwischen die Kartoffeln schälen, in ca. 2 cm große Würfel schneiden, mit dem Öl, Paprikapulver, Kümmel gemahlen und Salz abschmecken. Auf ein Backblech (mit Backpapier ausgelegt) geben und 20 Minuten vor Ende der Backzeit des Schmorbratens hinzugeben.

Das Fleisch aus dem Rohr nehmen und den Saft durch ein Sieb abseihen (in eine Pfanne). Falls zu wenig Saft übrig bleibt, mit Gemüsebrühe aufgießen. Die Sauce aufkochen lassen. 2 EL Stärke mit etwas Wasser glatt rühren und langsam in die köchelnde Sauce rühren.

Das Gemüse kann nach Belieben dazugereicht werden (die Gewürze vorher heraussuchen!).

Den Schmorbraten in 1 cm dicke Scheiben schneiden und mit den Bratkartoffeln und dem Saft servieren.

 

Viel Spaß beim Nachkochen!

Weitere Rezepte

Rezepte aus dem Rohr mag ich besonders gerne. Sie gehen einfach und schnell und benötigen nicht allzu viel Vorbereitungszeit. Und das Beste: wenn ihr Besuch bekommt, kann während das Essen im Rohr ist bereits alles wieder weggeräumt werden! Herrlich - gerade in einer offenen Küche, wie es bei uns der Fall ist. 

 

Für meinen Schatz und mich habe ich es das erste Mal in unserem neuen Heim geschafft, ihn mit einem leckeren Candel-Light-Dinner zu überraschen. Und da eignet sich ein Ofengericht perfekt - denn, wie gesagt, ist alles bereits wieder schön sauber, wenn er bei der Türe hereinspaziert ;) Und nichts ist meiner Meinung nach unromantischer, als eine dreckige Küche, die nach dem Essen erst mal gründlich geputzt werden muss. 

 

Für uns gab es diesmal einen sehr leckeren Schmorbraten. Von einem nahen Bauern beziehen wir alle 2 Monate Schneebergland-Jungrind - ein Spitzen-Fleisch! In unserer Misch-Packung war diesmal ein Stück Wade bzw. Hals enthalten. Damit habe ich den Schmorbraten erstmalig ausprobiert - und ich muss sagen: es schmeckt köstlich! Definitiv einen Kochversuch wert ;)